Geschichte des GKS
1985

1986 - 1987
Zum ersten Mal wird die thermische Müllbehandlung für die anfallende Müllmenge der Industrie sowie der Stadt Schweinfurt thematisiert. Ein Vorvertrag wird geschlossen, welcher die Weiterführung der Planung festlegt. 1987 wird die GKS-Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt GmbH durch FAG, SKF, Fichtel & Sachs sowie der Stadt Schweinfurt gegründet.
1988 - 1990
Der Baubeginn des Kohleteils wird mit einem ersten Spatenstich durch Herrn Staatsminister Dick am 30.06.1988 eingeläutet. Am 01.06.1990 wird der Kohleteil dann nach etwa zweijähriger Bauphase in Betrieb genommen. Wenige Monate später beginnt am 25.10.1990 die Bauphase des Müllteils.
1991- 1994
Nach fast dreijähriger Bauzeit wird der Müllteil des Gemeinschaftskraftwerks Schweinfurt am 04.07.1994 in Betrieb genommen. Zum 01.04.1994 schließen sich die Stadt und der Landkreis Aschaffenburg sowie die Landkreise Schweinfurt, Miltenberg und Main-Spessart dem GKS als „Neu-Gesellschafter an.
1996
Zum 01.01.1996 tritt der Landkreis Main-Tauber-Kreis dem GKS als „Neu-Gesellschafter“ bei.
1999

Zum 08.12.1999 tritt die Stadtwerke Schweinfurt GmbH dem GKS als „Neu-Gesellschafter“ bei.
2005
GKS unterliegt mit dem Energieteil erstmals dem Europäischen Emissionshandel. Ziel des Emissionshandels ist eine Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen aus der Energiewirtschaft.
2015
Am 02.09.2015 wird GKS erstmals nach dem europäischen Umweltmanagementsystem „Eco Management and Audit Scheme“ (EMAS) validiert. Die Zertifizierung wird seitdem fortgeführt.
2017
Im Jahr 2017 erstellt GKS erstmals in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltigkeitsbildung eine „Nachhaltigkeits-Visitenkarte“ nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (kurz DNK). GKS erstellt in Folge eine DNK-Erklärung, dessen Konformität mit dem DNK-Standard am 04.07.2018 durch das Büro des DNK bestätigt wird. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird seitdem fortgeführt.
2020
Am 13.10.2020 wird das erste Mal kommunaler getrockneter Klärschlamm im Kohleteil mitverbrannt. Durch das Mitverbrennen von Trockenklärschlamm wird fossile Kohle ersetzt und damit fossile CO2-Emissionen eingespart. Der Kohleteil wird in Folge in Energieteil umbenannt.
2023
Da das bisherige Abfallzwischenlager durch fortschreitenden Verbau der Deponie Rothmühle nicht mehr zur Verfügung steht, errichtet GKS auf einer Teilfläche des Abfallwirtschaftszentrums Rothmühle in Bergrheinfeld ein neues Abfallzwischenlager. Das Zwischenlager dient dem GKS zur Zwischenlagerung von Haus- und zerkleinertem Sperrmüll im Falle von Anlagenstörungen oder zum Ausgleich von jahreszeitlichen Schwankungen in der Müllanlieferung.
2024
Ab dem 01.01.2024 wird in Deutschland erstmals ein CO2-Preis für die Treibhausgas-Emissionen aus der Müllverbrennung eingeführt, der Teil des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) ist. GKS unterliegt mit dem Müllteil damit erstmals dem deutschen Emissionshandel.